Was kann ich schon tun – Der etwas andere Adventkalender #7

What about love letters?
IMG_0836Ich geb’s zu. Ich bin ein Fan von Liebesbriefen. Altmodisch. Auf Briefpapier. Mit Hand geschrieben.

Ich hatte ja das Glück, doch ein paar solcher Exemplare bekommen zu haben. Und ich habe auch welche geschrieben.

Alleine, das hier so zu schreiben, verursacht mir ein Kribbeln, und ich ertappe mich bei einem breiten Grinsen.

Ich weiß aus verlässlicher Quelle, auch Burschen und Männer steh’n drauf!

Also, mein Tipp Nummer 7 für ein alternatives Weihnachtsgeschenk: Schreib‘ deinem Herzensmenschen einen Liebesbrief! Breite deine Gefühle aus! Was du schon lange sagen möchtest oder schon lange nicht mehr gesagt hast. Rasple ordentlich Süßholz!

Viel Spaß beim Schreiben und Schenken!

Was kann ich schon tun – Der etwas andere Adventkalender #6

Guten Morgen an diesem wunderschönen, verschneiten ersten Dezember!

Traditionellerweise geht es ja heute erst los mit dem Adventkalender. Der „etwas andere Adventkalender“ hält aber schon den Weihnachtsgeschenkevorschlag Nummer 6 parat: Wahrscheinlich das allerbeste Geschenk überhaupt! Zeit.

„Ein Tag für dich“ – Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht ein nettes Frühstück mit anschließendem Verwöhnprogramm bei der Kosmetik, Massage, in der Therme,.. Das ist natürlich auch wandelbar in „Ein Tag für uns“ – Pärchen gönnen sich einen Tag nur für sich und ihre Zweisamkeit. Vielleicht auch mal ganz privat, zu Hause, entschleunigt, mit viel Zeit! Mit gemeinsamen Frühstück etwa, einem Spaziergang, Gesprächen, gegenseitigem Verwöhnen… Ganz ohne Handy, ohne Fernseher?!

„Ein Tag für uns“ oder „Ein Abend für uns“ oder so… geht aber auch für Eltern und Kinder oder Mütter und Kinder oder Väter und Kinder oder Geschwister oder Freunde und Freundinnen. Gemeinsam ins Kabarett, Theater, zu einem Konzert, ins Museum,.. Oder füreinander bzw. miteinander kochen, einen Kurs besuchen,…

Meinen Buben habe ich mal einen „Mütter – Söhne – Abend“ geschenkt. War ein voller Erfolg! Meine Geschwister und ich haben unseren Eltern ein Familienfrühstück geschenkt. Hat sich bis halb eins gezogen! Wie schön das war!

Zeit schenken! Aufmerksamkeit schenken! Den Seelen und Herzen Gutes tun!

Was kann ich schon tun – Der etwas andere Adventkalender #5

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Inspiriere deine Lieben, ihren Haushalt auf „Low waste“ umzustellen indem du ihnen schöne Vorratsgläser schenkst. Natürlich befüllt. Die Gläser müssen auch nicht neu sein. Weihnachtlich dekoriert – ein richtig cooles Geschenk! Befüllen kannst du die Gläser mit den diversen Vorräten, wie Haferflocken, Körnern oder Gewürzen. Der Fantasie und dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt.

Ein sehr einfaches Rezept für Knuspermüsli möchte ich dir noch empfehlen. Preiswert und richtig gut!

Für 500 g Müsli brauchst du

500 g Haferflocken, 6 – 8 EL Öl (z. B. Sonnenblumenöl), 6 – 8 EL Honig oder Sirup (die Menge nach Geschmack variieren).

Gib alle Zutaten in eine Pfanne und röste sie bei großer Hitze unter ständigem Rühren für einige Minuten an. Sobald ein süßer Karamellgeruch wahrzunehmen ist, dauert es nur mehr 2 bis 3 Minuten. Die Farbe verändert sich rasch in goldgelb bis hellbraun.

Auskühlen lassen und ab ins Glas damit.

Was kann ich schon tun – Der etwas andere Adventkalender #4

Büüüüüüücher😍 – meiner Meinung nach, ideale Geschenke zu jedem Anlass!

Wahrscheinlich nicht ganz neu. Zumindest für jene, die mich kennen. Meine Vorliebe für Bücher. Bei den Genres arbeite ich mich quer durch und wieder zurück. Mein Gemütszustand und meine Lebensphase bestimmen mein Leseverhalten. Im tiefsten Inneren bin ich allerdings ein treuer Fan von Krimis! Je blutiger und grauslicher, desto besser! Wo ich jetzt das so geschrieben dastehen sehe… – sollte ich mir Sorgen machen?! Englische Landkrimis mit schrulligen Figuren mag ich eh auch! Und die französischen, mit ihren Kochrezepten und Essorgien!

Apropos Essen – eine Zeit lang habe ich Kochbücher gesammelt. Ich geb’s zu, die Fotos vor allem hatten es mir dabei angetan!

Und Reisebücher! Und Biografien! Und natürlich, der Allgemeinbildung wegen, die Klassiker! Literatur!

Und überhaupt – Bücher halt!

Was kann ich schon tun – Der etwas andere Adventkalender #3

 

Achtung – Werbung (unbezahlt), aber von Herzen: Seewinkler Naturkosmetik!

Wir schreiben das Jahr 2017. Am Morgen des ersten Weihnachtstages machte sich der Mann zurecht. Da vernahm ich wohliges Grummeln aus dem Bad. Meiner Neugier nicht widerstehen könnend, warf ich einen Blick durch die Tür. Konzentriert und sichtlich zufrieden gab sich mein Liebster seiner ersten Rasur mit der Rasier-Seife von „Krismar hin. Seit diesem Erlebnis lässt er nichts anderes mehr an seine Haut. Also…mich schon auch noch…

Was mich betrifft, ist mein absolutes Lieblingsprodukt die Deo-Creme. Ich bin den ganzen Tag unter Menschen. Und da brauche ich ein absolut zuverlässiges Produkt. Es war wirklich nicht leicht, aber jetzt habe ich es gefunden!

Die Produkte sind top! Mit dem Kauf unterstützt ihr eine heimische, kleine Firma – zwei Powerfrauen, die sich mit Leib und Seele der Kräuterkunde verschrieben haben und daraus die tollsten Dinge zaubern – so hat man den Eindruck. Wer sie gerne kennenlernen möchte, und die Produkte live ausprobieren möchte, schaut am besten am Markt der Erde vorbei. Der nächste findet am 1. Dezember statt. Ideal, um gleich ein Weihnachtsgeschenk mitzunehmen!

Was kann ich schon tun – Der etwas andere Adventkalender #2

Diese Art von Geschenken brauchen Gedanken und Zeit. Nahezu perfekt also für Menschen, die wir wirklich sehr mögen!

upcycling – reuse – vintage – shabby chic – DIY

Es ist wieder total hip, etwas selbst zu machen! Das nenn‘ ich mal eine sinnvolle Entwicklung! Ob ein selbst gestrickter Schal, eine selbst genähte Tasche aus alten Wollresten/Stoffresten oder einer Jeans – das hat was! Was Liebevolles, Zeitintensives, Nachhaltiges nämlich!

Oder ein gemeinsames (Urlaubs)Erinnerungsfoto als Hintergrundbild für Postkarten, wie ich es habe. Einfach Gummischnüre spannen, fertig!

Ich liebe auch meine Uralt-Leselampe, die ich von einer Freundin geschenkt bekommen habe, als ich in mein neues (altes) Haus gezogen bin. Passt perfekt zu meinem Haus mit Charakter und zu mir! Den Lederlesesessel hat mein Liebster beigesteuert. So entsteht eine Einrichtung mit Geschichte und Geschichten. Da gibt’s es zu fast jedem Gegenstand etwas zu erzählen.

Schau‘ dich mal auf Flohmärkten um oder in Second Hand Läden! Da gibt es immer wieder mal echte Gustostückerl! Auch im Netz wirst du fündig. Oder ganz klassisch auf willhaben. Nur zwei Beispiele (unbezahlte Werbung).

Viel Spaß beim Tun, Machen und Werkeln!

 

 

 

 

 

 

Was kann ich schon tun – Der etwas andere Adventkalender…

 

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IMG_0736 Schenk doch mal

Samen zum Vorziehen von Gemüsepflanzen und Kräutern am Fensterbrett. Und sinnvollerweise die Pflanzenschale und Erde gleich dazu. Mit einer Pflegeanleitung. Dies alles in Bioqualität bekommst du heute glücklicherweise schon fast überall. Und Bioqualität sollte es haben! Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie befriedigend es ist, die ersten, zarten Anzeichen zu erkennen, wenn die Pflänzchen sich ihren Weg ans Licht bahnen, wie sie wachsen und gedeihen. Wenn sie kräftig werden, vereinzelt und umgepflanzt werden möchten. Und schließlich das Auspflanzen in die freie Wildbahn oder auf den Balkon bzw. die Terrasse.

Dann die Belohnung. Stolz. Ernte. Genuss.

IMG_0737 Ein aktuelles Beispiel.

Ich freu‘ mich wie eine Schneekönigin. Erstmalig. Grad heute geerntet. Die ersten selbstgezogenen  Kiwano – Stachelgurken. Schmecken ein bisschen nach Banane. Außergewöhnlich!

 

Kennst du das Gefühl…

Placeholder Image zu wollen, zu können, aber nicht zu dürfen?

Mich hat die letzten Wochen eine berufliche Herausforderung umgetrieben. Eine Herausforderung, die mir angeboten wurde, und die ich – nicht ohne reifliche Überlegung – mit Respekt und mit Freude (ein bissal Stolz war auch dabei) angenommen habe – „Im Zweifel Ja! sagen“, hat eine erfolgreiche Frau mal gesagt. Ich war aufgeregt. Und dann habe ich diesen Flow gespürt. Wow! Das geht ja! Ich kann das! Und: Das macht Spaß! – Ein tolles Gefühl!

Was soll ich sagen… Die Zeit war noch nicht reif…? Es hat nicht sein sollen…?

Noch nicht! – Ich bin ein zutiefst positiver Mensch. Naiv! Ja. Auch. Zugegeben.

Jetzt – nach Enttäuschung und ein bisschen Traurigkeit – beschäftige ich mich damit, einen Sinn für mich darin zu entdecken.

Ich habe etwas ausprobiert, bin mutig ins kalte Wasser gesprungen, hab einiges erfahren und dazugelernt, über den Job, über das System. Das hat Sinn und großen Wert! – Gut!

Ich habe etwas über die Menschen gelernt. Auch das hat Sinn und großen Wert! Diese Erfahrung allerdings hätte für meinen Geschmack nicht unbedingt sein müssen. Das war richtig schmerzhaft… – Weniger gut…noch… Weil es dauert, das zu verarbeiten und zu akzeptieren. Diese Erfahrung anzunehmen und in Positives zu wandeln, das erscheint mir ungleich schwieriger…

Kürzlich ein Seminar „Vom Scheitern“ besucht. Nun. Hier ist sie, meine Scheitergeschichte.

Das bessere Schlusswort: „Failure is a part of success.“

 

 

Was kann ich für mich schon tun #1

fullsizeoutput_13eWenn du es eilig hast, gehe langsam.

Von wem immer diese Weisheit ist, sie ist so wahr wie sinnvoll. Find‘ ich. Wer kennt das nicht: Jetzt ist kurz mal Luft, mach‘ ich noch schnell dies und erledige jenes… Coaches und diverse Berater und Beraterinnen verdienen viel Geld damit, ihren KundInnen zu raten, sich einfach mal hinzusetzen und…NICHTS zu tun!

Überraschend einfach, nicht wahr?! Oder doch nicht?

Setz dich hin. Oder geh‘ ein Stück. Was auch immer. Zweckfrei. Ohne Ziel. Ohne Aufgabe. Ohne Auftrag. Scheinbar sinnlos. Sei einfach nur. Da. Hier. Jetzt. Schau! Riech! Hör! Fühl! Lass‘ Gedanken kommen und gehen. Alles ist gut. Nichts ist falsch.

Für mich ist gerade der herannahende Herbst ein Angebot, mich wieder einzuüben in mein Da-Sein. Die Natur begibt sich zur Ruhe. Lässt fallen. Verlangsamt. Zieht sich zurück. Sammelt neue Kräfte.

Einfach mal sein. Ich für mich.

Ich habe mir vorgenommen, berufliche Herausforderungen, die auf mich zukommen, genau so anzulegen. Wenn’s mal ganz hektisch wird, ganz bewusst einen Gang zurück zu schalten, kurz stehen zu bleiben. Wahrzunehmen.

Bin selbst gespannt, wie mir das gelingen wird. Meine innere Lehrerin sagt grad‘: „Üben, üben, üben. Wiederholen, wiederholen, wiederholen.“ Ich denke, sie hat recht.

Was kann ich schon tun? #8

Garteng’schichtln – Erntedank

Jedes Jahr auf’s Neue staune ich über die Wunder der Natur. Klingt ein wenig pathetisch. Aber es hat tatsächlich etwas zutiefst Spirituelles für mich darüber nachzusinnen, wie aus zum Teil winzig kleinen Samen Pflanzen werden, die uns ernähren. Ich hatte diese Samen in meinen Händen. Und jetzt darf ich die Früchte ernten. Große Dankbarkeit erfüllt mich und eine kindliche Freude.

Der Grünkohl und das Kraut dürfen noch wachsen und gedeihen. Ihre Zeit ist noch nicht gekommen.

Nach der Ernte wird nicht umgegraben! Dadurch würde das Bodenleben durcheinandergebracht werden. Es wird gelockert und belüftet. Auf die abgeernteten Flächen wird eine Winterbegrünung gesät. Der Boden wird so mit neuen Nährstoffen angereichert. Die Humusbildung wird forciert. Die Bodenoberfläche wird geschützt. Winterbegrünung friert im Winter unter Idealbedingungen ab und wird im Frühjahr in den Boden eingearbeitet.

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Eine Mischung aus Buchweizen, Phacelia und Gelbsenf ist zum Beispiel so eine Winterbegrünung.

Das Um und Auf ist ein gesunder, nährstoffreicher Boden. Humus ist das „Geheimnis“ – also, eigentlich eben kein Geheimnis, sondern eine uralte Weisheit. Dazu braucht’s echt keinen künstlichen Dünger! Mit unserer menschlichen Arbeitskraft assistieren wir ein wenig. Und wenn wir das gut machen, dann tut die Natur das ihre dazu und voilá – Erntedank!

Um sich von Importen und energieaufwändig im Glashaus mit Kunstlicht und Heizung gezogenen Gemüse mehr und mehr unabhängig zu machen, gibt’s demnächst hier Tipps für schmackhaftes, vitaminreiches, gesundes Wintergemüse.